"Marsch fürs Läbe" Stoppen!

Für Selbstbestimmung! Am 18. September gilt es gemeinsam den "Marsch fürs Läbe" in Zürich zu verhindern! Kein Platz für homophobe, antifeministische Fundis!
Der Verein „Marsch fürs Läbe“ mobilisiert für den 18. September 2021 nach Zürich und hat dafür auch eine Bewilligung von der Stadt erhalten. Hauptanliegen des „Marsches“ ist die Kriminalisierung von Abtreibungen. Das erkämpfte Recht auf körperliche Selbstbestimmung soll gestürzt werden. Gehetzt wird auch gegen die Vielfalt sexueller Orientierungen sowie Geschlechtsidentitäten und gegen alles, was das Patriarchat in Frage stellt.

Die fundamentalistischen christlichen Kreise, welche hinter dieser Mobilisierung stehen, sind nicht isoliert. Parlementarier*innen der SVP und EVP nehmen Teil, grosse christliche Organisationen, und auch Unternehmen wie der Schweizer Schokoladenkonzern Läderach sind Teil der Trägerstruktur.
 
Es ist genau der gleiche Mix an christlichen Verschwörungstheoretiker*innen, Unternehmer*innen und rassistischen Politiker*innen, der in Polen, den USA oder Brasilien rechte Regierungen an die Macht bringt - mit üblen Folgen für trans-, inter-, nonbinäre Personen, Frauen, homosexuelle Menschen und Migrant*innen. 
 
Die Verteidigung der patriarchalen Rollenverteilung ist eines der wichtigsten Mobilisierungs-Elemente der neuen Rechten. Diesen Kräften dürfen wir die Strasse nicht überlassen! Der „Marsch fürs Läbe“ ist ein massiver Angriff, den wir gemeinsam zurückschlagen werden! 
 
An die Organisator*innen des „Marschs fürs Läbe“: Ihr könnt ja beten, dass euch Gott schützt, aber wir sind wütend! Also glaubt bloss nicht, dass ihr eine ruhige Minute in Zürich haben werdet, wenn ihr kommt, um eure antifeministische Propaganda zu verbreiten! Wir sind wütend wegen all der patriarchalen Gewalt weltweit. Wir sind entschlossen die Errungenschaften der feministischen Bewegung zu verteidigen und das Patriarchat in den Boden zu stampfen! 
 
Alle auf nach Zürich am 18. September! 
15:00 Tramstation Salersteig
Kein Fussbreit den Abtreibungsgegner*innen!
geändert am: 10.09.2021