Kommuniqué zur Demo "Solidarisch aus der Krise"

Wir waren heute mit ca. 400 Menschen auf der Strasse, um der nationalistischen Anti-Massnahmen-Demo etwas entgegenzusetzen. Mit antifaschistischen und antikapitalistischen Parolen zogen wir durchs Kleinbasel und blockierten kurz die Wettsteinbrücke, wo sich der Demozug der Schwurbler*innen durchbewegen sollte. Anschliessend führten wir unsere Demo fort und trugen somit unsere politischen Positionen ins Quartier.

Auch wenn heute rund 2‘000 Menschen in einem Meer von Schweizer Fahnen und mit vereinzelten Rechtsextremist*innen durch die Stadt zog, haben wir an diesem Tag ein wichtiges politisches Zeichen gesetzt. Wir dürfen nicht länger einfach auf das baldige Ende der Pandemie hoffen. Antifaschistisch zu handeln heisst hier: Den Rechten nicht die Strasse und auch nicht das politische Feld zu überlassen. Organisieren wir uns gegen den Aufschwung einer neuen rechten Bewegung und gegen die kapitalistische Krisenverwaltung!

Um in den aktuellen und kommenden Krisen handlungsfähig zu sein, müssen wir kollektive Solidarität von unten aufbauen!
geändert am: 09.10.2021